Salzburg

In Österreich werden an den unfallchirurgischen und orthopädischen Abteilungen jedes Jahr 18.000 primäre Hüften implantiert und 1.200 Revisionsprothesen operiert. Dazu werden 16.000 hüftnahe Frakturen behandelt.

Die Überschneidung in der Versorgung fokussiert sich auf die primäre und sekundäre Endoprothetik. Dabei stellen Erkrankungen und Verletzungen der Hüfte bei einem höchst unterschiedlichen Patientengut, mit unterschiedlichsten Anforderungen an die Lebenssituation und somit an uns Behandler, größte Herausforderungen dar. Steht der Erhalt der Mobilität und der Lebensqualität bei älteren und der Erhalt der Selbstständigkeit bei alten Patient*innen im Vordergrund, stellen junge Patient*innen mit Hüfterkrankungen vor allem an die gelenkserhaltende Chirurgie größte Anforderungen, um ein hohes Aktivitätsprofil zu behalten. So soll auch die gelenkserhaltende Chirurgie bei Verletzungen durch Osteosynthese und bei Erkrankungen und Fehlbildungen
der Hüfte durch Arthroskopie bei dieser Jahrestagung dargestellt werden.

Geladene Expert*innen werden den derzeitigen Gold-Standard und die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu den Verletzungen und Erkrankungen des Hüftgelenkes in Form von Keynote Lectures präsentieren. Zudem werden Sitzungen der Arbeitskreise, insbesondere der Geriatrie, Diskussionsrunden und Sitzungen des „Jungen Forums der ÖGU“ und der „Jungen ÖGOuT“ stattfinden.

ÖGU - 55. Jahrestagung der Österreichische Gesellschaft für Unfallchirurgie | CredoWeb